
Persephone ist die Göttin der Unterwelt und des Frühlings.
In ihr begegnen sich die junge, empfängliche Maiden und die Königin, die zwischen den Welten wandert.
Als Maid ist sie offen, empfänglich, formbar, noch nicht vollständig in ihrem eigenen Willen angekommen.
Wenn Persephone gerade besonders lebendig in dir ist, besitzt du vielleicht genau diese große Rezeptivität:
Du kannst dich berühren lassen. Du nimmst möglicherweise mehr wahr, als ausgesprochen wird: Stimmungen. Zwischentöne. Das, was unter einer Oberfläche liegt.
Doch diese Empfänglichkeit hat eine Kehrseite.

Persephone nimmt den anderen so fein wahr, dass die eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche kaum noch Raum haben:
Du willst keinen Druck machen, hältst dich mit deinen Wünschen zurück und gibst ihm noch ein bisschen mehr Zeit. Du wartest darauf, dass er weiß, was er will, dass sich etwas verändert oder dass jemand dir die Richtung oder Erlaubnis gibt.
Und während du wartest, bleibst du selbst stehen.
Doch Persephones Geschichte endet nicht als das Mädchen, über dessen Leben andere entscheiden.
Sie wird zur Königin der Unterwelt.
Sie ist nicht länger nur diejenige, die mitgenommen wird. Sie kennt und geht jetzt ihren eigenen Weg.
Vielleicht liegt genau darin auch deine Entwicklung:
Kannst du einen anderen tief wahrnehmen, ohne dich nach ihm auszurichten?
Kannst du in seine Welt eintauchen und trotzdem wissen, was deine ist?
Und kannst du aufhören zu warten, was der andere entscheidet – und selbst wählen, wohin du gehen möchtest?
Vielleicht geht es nicht darum, weniger feinfühlig und empfänglich zu werden. Sondern darum, mit all deiner Feinfühligkeit deine eigene Richtung zu finden.
Aber du bist nicht nur Persephone.
In dir leben auch Artemis und ihre wilde Unabhängigkeit. Athena und ihre Klarheit. Aphrodite, Hera, Demeter und Hestia.
Manche dieser Kräfte kennst du vielleicht sehr gut. Andere sind dir noch fremd oder warten darauf, wiederentdeckt zu werden.
Und nicht nur die Qualitäten der Göttinnen leben bis heute in uns.
Manchmal leben wir – ohne es zu wissen – sogar ihre Mythen und Geschichten.
Wir begegnen deiner Hauptgöttin und all den anderen Göttinnen des griechischen Olymps, die auf ihre ganz eigene Weise ebenfalls in dir leben.
Wir lauschen ihren Mythen. Wir erinnern uns. Wir träumen, lachen, bekommen vielleicht Gänsehaut – und erkennen uns an Stellen wieder, an denen wir es nicht erwartet hätten.
Das ist kein Abend, an dem du möglichst viele Notizen machen oder dich noch mehr analysieren musst.
Es ist eine Einladung, die Geschichten auf dich wirken zu lassen.
Zu spüren, welche Göttin dich gerade bewegt.
Welche Geschichte du vielleicht schon lange lebst.
Und welche Facette in dir darauf wartet, wieder erweckt zu werden.
Die Göttinnen und ihre Mythen zu erfahren, kann dir helfen:
Ein Abend voller Geschichten, Aha-Momente, Lachen, Mitgefühl und Gemeinschaft.
Am Ende führe ich dich durch eine Embodiment-Übung, um die Göttinnen in deinem Körper lebendig zu machen.
AUFZEICHNUNG BIS 30. NOVEMBER VERFÜGBAR.
Und stattdessen beginnen wir, unseren eigenen Mythos zu erschaffen?
Lass uns gemeinsam entdecken, welche Göttinnen und Mythen uns gerade bewegen – und welche Kräfte in uns vielleicht darauf warten, bewusst erweckt zu werden.

Somatischer Beziehungscoach und leidenschaftlicher Fan der griechischen Mythologie.
In mir leben eine freiheitsliebende, abenteuerlustige Artemis, eine lebensbejahende, sinnliche Aphrodite und eine Persephone, die sich in der Unterwelt fast wie zu Hause fühlt.
Ab und zu besuchen mich auch Hera, Demeter und Hestia. Und Athena kenne ich ebenfalls ziemlich gut – lange Zeit war sie einer meiner wichtigsten Schutzmechanismen.
Die Göttinnen und ihre Mythen kennenzulernen, hat mir unglaublich viele Erkenntnisse über mich selbst geschenkt: über die Umwege, die mein Leben genommen hat, und über die Dynamiken, die meine Beziehungen immer wieder geprägt haben.
Vor allem aber haben sie mir etwas anderes geschenkt:
Ich wünsche mir, dir an diesem Abend etwas von meiner Begeisterung und ganz viel von der Magie dieser alten Geschichten weiterzugeben.
Damit du dich vielleicht selbst in ihnen wiedererkennst – und beginnst zu entdecken, welcher Mythos durch dich entstehen möchte.
www.emmacosta.de
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